News in English 08.05.2007Imprimir

Galileo steckt in der Sackgasse

„Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo steckt in einer Ernst zu nehmenden Krise."

(Noticiascadadía/DVZ).- Am kommenden Donnerstag läuft das Ultimatum für die Industriepartner ab, klare Strukturen für ihre Gesellschaft zu schaffen. Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten hatten gefordert, dass bis zum 10 Mai die Aufgaben klar verteilt werden und eine handlungsfähige Spitze benannt werden muss. Für Tiefensee besteht nach eigenen Worten aber „nur noch wenig Hoffnung, dass bis Donnerstag eine Einigung gelingt".

Stattdessen kündigte er an, beim kommenden EU-Verkehrsministerrat Anfang Juni eine Alternative vorlegen zu wollen. Tiefensee deutete an, dass in den neuen Vorschlägen vorgesehen sei, Galileo in der Aufbauphase weitgehend in öffentlicher Regie aufzubauen und zu finanzieren. Wenn Galileo aufgebaut sei, könne es an einen privaten Betreiber übergeben werden. In jedem Fall solle sichergestellt werden, dass am Start von Galileo im Jahr 2012 festgehalten werden könne, betonte Tiefensee.

Die beteiligten Unternehmen des Konsortiums sind der Luftfahrtkonzern EADS, die französischen Unternehmen Alcatel-Lucent und Thales, die italienische Finmeccanica, die britische Inmarsat, Hispasat und AENA aus Spanien und die deutsche TeleOp, an der auch die Deutsche Telekom beteiligt ist. Ursprünglich sollte das 4 Mrd. EUR teure Navigationssystem schon im Jahr 2008 in den operativen Betrieb gehen.

por Noticiascadadía

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