ERS fährt Zug von China nach Europa
Erneut hat ein Kombi-Operateur die Leistungsfähigkeit der Schiene im Containerverkehr zwischen China und Europa unter Beweis gestellt: European Rail Shuttle (ERS) fuhr jetzt nach eigenen Angaben einen Zug von Shenzhen nach Pardubice nahe Prag
(Noticiascadadía/DVZ).- Die Transitzeit betrug laut ERS 17 Tage – „ mehr als doppelt so schnell wie per Seeschiff“.
Betreut wurde der Ganzzug – beladen mit 40-Fuß-Containern mit Computerteilen – von den ERS-Schwetsergesellschaften Trans Siberian Express Service (TSES; Russland) und Tie Yang Transportation (TMT; China). Ausdrücklich hebt ERS auch die Kooperationsbereitschaft der beteiligten Bahnen Chinas, der Mongolei, Russlands, Polens und der Tschechischen Republik hervor.
Der genannte Transport sei ein Einzelfall gewesen, räumt ERS-Direktor Frans Zoetmulder ein. Aber immerhin habe ERS hier den ersten Importzug auf dieser Route gefahren – und angesichts der Leistung über 12 229 km vielleicht den Startschuss für einen Regeldienst im Schienen-Containerverkehr zwischen China und Europa gegeben. Dafür sprächen auch die aktuellen Abfertigungsprobleme in
vielen Seehäfen.












